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Zur Personal Brand mit dem eigenen Blog: Wie Sie endlich Bekanntheit erlangen!

Wie Sie Ihr Personal Branding mit einem eigenen Blog aufbauen und stärken können

Menschen kaufen nicht von einem Laden, einer Website oder einem Unternehmen. Menschen kaufen von Menschen. Nichts öffnet Ihnen mehr Türen als Ihre eigene Personal Brand.

Sie sind in einem bestimmten Bereich bekannt, dann ist Ihr Leben leichter. Sie brauchen sich keine Sorgen um Geld machen. Die Jobs und Business Opportunities fliegen in Ihr Fenster. Und für jedes neue Business, dass Sie launchen, haben Sie bereits eine Fan Base, der Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vorstellen können. Abgesehen von diesen Vorteilen gibt es nichts Erfüllenderes als die Nachrichten Ihrer Fans. Jede Nachricht von meinen Lesern gibt mir so viel – das ist durch kein Geld der Welt ersetzbar. Dadurch werde ich auch in meinem Selbstwertgefühl gestärkt.
In diesem Artikel gebe ich Ihnen 10 Tipps, wie Sie sich eine Personal Brand aufbauen können.

1. Worüber möchten Sie reden?

Bevor Sie sich Gedanken über Ihre Personal Brand machen, müssen Sie wissen, wofür Sie bekannt sein möchten.

In welchem Bereich können Sie den Menschen weiterhelfen? Worüber möchten Sie sprechen?

Am leichtesten wird Ihnen der Aufbau Ihrer Personal Brand fallen, wenn Sie sie mit Ihrer Passion verknüpfen. Denn eines ist klar: Es wird hart sein. Der Erfolg kommt nicht über Nacht.

Ihre Passion hilft Ihnen, die Durststrecken zu überwinden und durchzuhalten.

Ich schreibe auf meinem Blog vor allem über die Persönlichkeitsentwicklung. In diesem Bereich kann ich den Menschen am meisten Wissen vermitteln. Ich interessiere mich aber auch über das Unternehmertum, Online-Marketing, künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Tech und Start-Ups.

Die Wahl meiner Positionierung heißt nicht, dass ich nicht auch mal über diese Themen schreibe.

Aber vor allem am Anfang sollten Sie sich sehr spitz positionieren, um in einem Bereich bekannt zu werden. Später können Sie noch immer andere Themen in Ihre Personal Brand mit aufnehmen.

Ich habe am Beginn des Blogs nur über einen speziellen Bereich der Persönlichkeitsentwicklung geschrieben.

Ich habe Tipps gegeben, wie meine Leser ihre Depressionen überwinden können. Denn ich habe vor 2 Jahren selbst meine Depression überwunden (dadurch hat alles angefangen). Mittlerweile schreibe ich über verschiedene Themen des Personal Developments, wie Gewohnheiten, Selbstvertrauen, …

Positionieren Sie sich spitz und gehen Sie später in die Breite!

 

2. Wählen Sie die Art Ihres Contents.

Es gibt drei Arten von Content: Text, Video und Audio. Alle Content-Arten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich. Wählen Sie die Content-Art, in der Sie naturell gut sind – für die Sie geboren wurden.

Wie finden Sie aber heraus, für welche Content-Art Sie geboren wurden?

Beschäftigen Sie sich hierfür mit Persönlichkeitstypen.

Ich bin eine Mischung aus kreativ und introvertiert. Nur deshalb bin ich so gut im Texten. Mir war das lange Zeit nicht bewusst. Ich habe Deutsch in der Schule gehasst. Mit 18 Jahren habe ich das Bloggen für mich entdeckt.

Entscheiden Sie sich nicht für eine Content-Art, nur weil sie „in“ ist.

Ich habe mein Glück auch mit Videos versucht. Und ich bin dabei kläglich gescheitert. Als introvertierte Person sind Videos nicht meine natürlich Stärke. Also habe ich mich wieder auf das Bloggen konzentriert und hatte damit Erfolg.

Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen!

 

3. Ihr Manifesto

Ihr erster „Piece of Content“ ist Ihr Manifesto. In diesem Blogartikel, YouTube Video oder Podcast sagen Sie Ihren Fans, was auf sie zukommen wird:

Was möchten Sie mit Ihrem Content erreichen? Was ist Ihre Vision?

Seien Sie dabei möglichst ehrlich. „The truth always wins.“ Geben Sie nicht vor etwas zu sein, was Sie nicht sind. Ich sehe alle 14-jährigen Life-Coaches sehr kritisch. Sie haben nicht einmal halb so viel Lebenserfahrung wie ich und ich bin verdammt jung.

Sei nicht der 100.000. Business Coach, der noch kein Unternehmen aufgebaut hat.

4. Documenting vs. Creating

Viele Jugendliche wissen nicht, wie sie Content produzieren sollen ohne dabei die Welt anzulügen. Sie interessieren sich für einen Bereich, aber haben in diesem noch nicht die Ergebnisse erzielt.

Kreieren Sie nicht Content – dokumentieren Sie Ihre Story.

Geben Sie nicht Business Tipps. Dokumentieren Sie Ihren Weg beim Aufbau Ihres Business. Geben Sie keine Life Coaching Tipps. Dokumentieren Sie Ihren Weg zum Life Hacker.

Wenn Sie Ergebnisse erzielt haben, können Sie noch immer Tipps geben.

 

5. Produzieren Sie Content on Scale.

Branding heißt, ständig im Gedächtnis Ihrer Zielgruppe zu bleiben. Das Internet funktioniert extrem schnell. Produzieren Sie eine Woche lang keinen Content, geraten Sie schon in Vergessenheit.

Produzieren Sie deshalb möglichst viel hochwertigen Content auf allen Plattformen.

Aber Philipp, ich habe keine Zeit. Ich höre diese Ausrede so oft, dass ich sie nicht mehr hören kann. Mir haben Schüler (!) bereits gesagt, dass sie keine Zeit haben. Ich arbeite 60-80 Stunden in der Woche. Das hindert mich nicht daran, dass ich jeden zweiten Tag im Fitnessstudio bin, viel lese und Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie verbringe.

Ihre Passion und Ihre natürlichen Stärken helfen Ihnen, Content zu produzieren.

Wenn Sie es nicht lieben, über Ihre Passion zu sprechen, ist es nicht Ihre Leidenschaft. Ich kann nicht aufhören über meine Leidenschaften zu reden und zu schreiben.

Ein Bloagrtikel mit 1.000 Wörtern ist für mich schnell geschrieben.

 

6. Verbreiten Sie Ihren Content.

Die besten Inhalte der Welt bringen Ihnen nichts, wenn sie niemand sieht. Deshalb müssen Sie Ihren Content vermarkten – ihn vor die Augen Ihrer Zielgruppe halten.

Dafür gibt es sehr viele Taktiken:

  • Google SEO
  • Google AdWords
  • YouTube SEO
  • YouTube Ads
  • Podcast SEO
  • E-Mail Marketing
  • Facebook Marketing
  • Facebook Ads
  • Instagram Marketing
  • Instagram Ads
  • Twitter Marketing
  • Snapchat Marketing
  • Kooperationen mit anderen Bloggern, YouTubern und Podcastern

Am besten funktionieren für mich Kooperationen, SEO, Instagram, Snapchat und Facebook Ads.

 

7. Kümmeren Sie sich um Ihre Fans.

Ihre Fans halten Ihre Marke am Leben. Wenn sie gehen, ist es mit dem Public Speaking, den Joint Venture Deals, dem Fame, etc. vorbei.

Beantworten Sie jeden Kommentar.

Nutzen Sie jede Möglichkeit, um mit Ihren Fans zu interagieren. Die Interaktion mit Ihren Fans ist Ihr wichtigstes Werkzeug, um sie an sich zu binden. Dadurch werden Sie gewissermaßen zu ihren Freunden.

Wenn ich sehe, wie viele Blogger ihre Kommentare nicht beantworten, wird mir schlecht.

 

8. Branding vs. Sales

Die meisten denken beim Wort Personal Brand sofort an Geld. Aber Branding hat nur indirekt etwas mit Sales zu tun. Ihre Zielgruppe in einen hochkonvertierenden Funnel zu schleusen, um ihr einen 1.000€-Kurs zu verkaufen, ist nicht Branding.

Ich habe nichts dagegen etwas zu verkaufen.

Wir müssen alle von etwas leben. Aber die meisten Video-Kurse sind maßlos überteuert. Ich finde dieselben Inhalte auch auf YouTube. Ein Buch ist oft mehr wert als ein Video-Kurs.

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, meine Personal Brand nicht als mein „Core Business“ zu betreiben.

Mein Core Business ist mein E-Commerce Business. Ich bezeichne meine Personal Brand nicht einmal als Business – auch wenn ich damit viel Geld verdienen kann. Sie ist mein Hobby.

Das unterscheidet mich von vielen anderen Personal Brands.

Ihre Personal Brand ist ihr einziges Business. Und deshalb müssen sie ihren Fans etwas verkaufen. Sie leben davon.

Machen Sie sich nicht von Ihrer Personal Brand abhängig!

 

9. Verarschen Sie Ihre Fans nicht.

Es ist nicht schlimm etwas zu verkaufen. Darauf ist unsere Wirtschaft aufgebaut. Ihre Fans nehmen Ihnen das auch nicht übel, wenn das Produkt hochwertig ist. Ich schreibe und verkaufe auch Bücher.

Aber Ihre Fans werden Sie hassen, wenn Sie sie verarschen.

Karl Ess hätte dadurch z.B. beinahe seine Personal Brand zerstört. Er hat seinen Fans Penispumpen, MLM-Systeme und andere Mist verkauft. Seine Absicht war nicht einmal schlecht: Er wollte Kapital für seine Unternehmen sammeln.

Aber Mist zu verkaufen recht sich.

In einem Interview hat er gesagt, dass ihm dieser Shit Storm ingesamt über eine Million Euro gekostet hat.

Wie sollen sich die Menschen nach Ihrem Tod an Sie erinnern?

 

10. Schreiben Sie ein Buch.

Alle großen Personal Brands schreiben Bücher: Garry Vee, Tony Robbins, Richard Branson, … Bücher lassen Ihre Personal Brand wachsen. Sie bekommen dadurch nicht „nur“ zusätzlichen Traffic von Amazon, sondern werden auch leichter als Experte wahrgenommen, wenn Sie ein Buch geschrieben haben.

Es war noch nie einfacher Bücher zu veröffentlichen als heute. Sie brauchen dafür nicht einmal einen Verlag. Laden Sie Ihr Buch auf Createspace und KDP hoch und verkaufen Sie es als Self Publisher auf Amazon.

 

Fazit

Ihre Personal Brand wird Ihre Lebensqualität steigern.

Sie bekommen tonnenweise Nachrichten. Sie werden auf  Events eingeladen. Und Sie bekommen Angebote für Joint Venture Deals und andere Kooperationen.

Aber es ist verdammt hart und kostet viel Arbeit – vor allem wenn Ihre Personal Brand nicht Ihr Core Business, sondern Ihr Side Hustle ist.

In welchem Bereich bauen Sie sich Ihre Personal Brand auf?

Schreiben Sie es in die Kommentare!

Philipp Kammerer
Philipp Kammerer ist Mitgründer von Business Amade und Gründer von Cooking Amade. Er begleitet dich auf seiner Reise zum erfolgreichen Unternehmer.
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