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9 Möglichkeiten ein noch besserer Community Manager zu werden

9 Möglichkeiten ein noch besserer Community Manager zu werden

Bereits seit einigen Jahren macht im Netz und in Unternehmen eine Position von sich reden, die man so eigentlich (noch) nicht wirklich kannte: Der Community Manager, in Fachkreisen auch kurz CM genannt. Doch was ist denn nun eigentlich ein CM? Welche Aufgaben hat er, was kann dieser?

Der Community Manager ist die Schnittstelle zwischen dem Social Media Experten in einem Unternehmen und den (potentiellen) Kunden.

Ein CM vereint im Grunde viele wichtige Tätigkeiten: Psychologe, Marketing-Spezialist, Journalist, Mediator, Schiedsrichter, Krisenmanager, ein Multitasker und eine Person, die auf den Plattformen der Sozialen Medien ihr Zuhause hat. Doch er muss nicht nur das Anforderungsprofil mitbringen, seine Individualität muss auch noch punktgenau zum Unternehmen passen, für welches er tätig ist.

Dieses Anpassen auf Unternehmensziele lässt sich nicht via Kurs erlernen, vielmehr wächst man über die Zeit mit seinen Aufgaben. Jedoch gibt es Kniffe, wie man ein noch besserer CM als bisher werden kann und sein Rüst- oder Handwerkszeug effizienter aufstellt. Und darum geht es an dieser Stelle. Um 9 Tipps, wie aus Ihnen, einem bereits guten Community Manager, ein noch besserer CM werden kann.

Digital Community Management Tipps

1.) Community Manager verwenden ansprechendes Bild- und Videomaterial

Bilder und Videos sind das A und O für eine lebendige Community. Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Videos oder Bildern, die entweder qualitativ schlecht, zu klein, zu aussagelos oder schlicht langweilig sind. Bilder – ob sie nun bewegt sind oder nicht – müssen echte Eye-Catcher sein.

2.) Community Manager kennen die Richtlinien der genutzten Social Media Netzwerke

Wer als CM arbeitet, sollte das Umfeld in dem er sich bewegt kennen. Und er sollte die Mechanismen, die Gesetzmäßigkeiten und die Reaktionen der Sozialen Medien beherrschen. Auf Twitter beispielsweise greifen völlig andere Prozesse – schon basierend auf der limitierten Zeichenzahl – als beispielsweise auf Facebook oder in Blogs. Sind bei Twitter die Kommentare der User auf einen Tweet nicht unbedingt auf Anhieb sichtbar, stehen sie unter jedem Facebook- oder Blogpost plakativ. Hier gilt es die eigene Vorgehensweise den Erfordernissen des Marktes anzupassen.

3.) Sie müssen auch im Social Web die Branche kennen in der Sie sich bewegen

Branchenunkenntnis ist und bleibt ein absolutes No-Go für den CM. Selbst wenn der User A, B oder C kein Kunde des Hauses ist, so weiß er in der Regel doch, wen er aufsucht und wieso er das tut. Da sind Aussagen, die ein Unwissen zur Thematik umgehend detektieren, mehr als tödlich. Ja, der CM muss interagieren und das innerhalb einer möglichst kurzen Zeitspanne. Aber dieses Zeitfenster lässt ausreichend Zeit dazu, sich bei „kniffligen Dingen“ sachkundig zu machen.

4.) Identifizieren Sie die Influencer in Ihren Communities und stellen Sie eine Beziehung her

Jede Community hat Personen, die dem Ganzen ihren Stempel aufdrücken, die Wortführer sind. Ja, das sind in der Regel nicht die einfachsten Charaktere, oft mit dem Ego eines Achttausenders „gesegnet“, aber sie machen Meinung. Sie beflügeln oft die Community. „Keep your friends close, but keep possible influencer of your community closer!“ Das ist die Devise!

5.) Beantworten Sie Fragen zeitnah

Wer sich die Zeit nimmt in der Community Fragen zu stellen, dem brennt etwas auf der Seele. Hier ist es wichtig, diese Fragen nicht nur nach bestem Wissen und Gewissen fachkundig zu beantworten, sondern auch innerhalb eines überschaubaren Zeitfensters.

6.) Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand, was die Neuerungen innerhalb der von Ihnen genutzten Social Media Kanälen angeht

Die Sozialen Medien leben und sie sind schnelllebig. Veränderungen kommen oftmals förmlich aus dem Nichts und ohne lange Vorlaufzeiten. Hier haben Sie als CM die Pflicht, stets den aktuellen Kenntnisstand zu besitzen und den User Innovationen erklären zu können.

7.) Auf welchen Social Media Plattformen befindet sich Ihre Zielgruppe? Erweitern Sie gegebenenfalls Ihre Kanäle!

Wo sitzen Ihre User? Sind sie tatsächlich auf Twitter, auf Facebook, auf Blogs oder arbeiten sie zum Beispiel eher via Instagram? Decken Sie die Plattformen wirklich vollständig ab, auf denen sich Ihre User „tummeln“? Wenn dem nicht so ist, gilt es hier das Feintuning zu ändern. Sorgen Sie dafür, dass Sie dort zugegen sind, wo Ihre Zielgruppe sich trifft und versuchen Sie nicht, die Gewohnheiten der Zielgruppe als Community Manager zu ändern. Zeigen Sie Präsenz.

8.) Reagieren Sie angemessen auf negative Kommentare

Ja, negatives Feedback gehört nicht zu dem, was man als CM gerne hört. Und doch lassen sich auch negative Kommentare ins Positive verkehren – nämlich dann, wenn Sie auf elegante Art und Weise darauf reagieren. Es bringt recht wenig, eine unangemessene Tonalität im gleichen Zungenschlag zu beantworten – auch wenn es in den tippenden Fingern jucken mag, krachend auf unberechtigte oder beleidigende Kritik zu antworten. Zeigen Sie Klasse und überlassen es den Usern, sich ein Bild zu machen – denn sie sind in der Regel empathischer als man es als CM gemeinhin denken mag.

9.) Social Media ist von Menschen für Menschen. Zeigen Sie Gesicht!

Machen Sie sich als CM bis zu einem gewissen Grad ruhig transparent und zeigen Sie den Usern, es sitzt Ihnen ein Mensch und kein Bot gegenüber. Sie werden sehen, es fällt der Userschaft dann viel schwerer, negative Kommentare abzulesen. Einen CM mit Gesicht attackiert der auf Krawall gebürstete und unzufriedene User weitaus seltener als den CM, der als Mensch nicht zu erkennen ist.

Was sollte ein Community Manager ihrer Meinung nach außerdem beherzigen? Ich freue mich über Ihre Kommentare, Likes und Shares!

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Peter-Georg Lutsch
Peter-Georg Lutsch ist Co-Founder von digital-media-manager.com, Dipl. Politikwissenschaftler, Social Media Manager (ils), Dozent und Digital Entrepreneur. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Social Media und Onlinemarketing.
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