Grafik & Bild Social Media

Social-Media lebt vom Bild – doch woher nehmen?

Sie kennen sicher den viel strapazierten Ausspruch „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. So strapaziert diese Aussage ist, so wahr ist sie auch. Nicht ohne Grund setzen zwischenzeitlich so gut wie alle sozialen Netzwerke auf Bild, ganz egal ob Foto, Gif oder Bewegtbild.

Sicher haben Sie sich selbst schon dabei ertappt, dass Sie eher auf einen Post reagieren, wenn er mit einem ansprechenden Foto ergänzt wurde. Wir Menschen verarbeiten nun einmal Bilder besser und schneller, als reinen Text.

Wie Sie Ihren eigene Bild-Datenbank aufbauen

Nun ist es relativ einfach für Instagram, Facebook oder Twitter mal ein Foto zu veröffentlichen. Wenn Sie einen Blogartikel schreiben und schön bebildern möchten, wird es schon etwas schwieriger. Die Voraussetzungen sind hier doch etwas anders.

In der Regel steht beim Veröffentlichen eines Postings in den sozialen Netzwerken zuerst das Foto, das mit einem entsprechenden Text angereichert wird. Verfassen Sie einen Blogartikel, steht sehr häufig zunächst die Information oder Geschichte an erster Stelle. Die passenden Fotos müssen erst noch gefunden werden. Dabei liegt die Betonung auf „passend„.
Hier haben es Reise oder Fashion-Blogger etwas einfacher, sind Sie jedoch auf ein bildarmes Fachgebiet spezialisiert, bleiben nur Symbolbilder.

Wie sie ihren eigene Bild-Datenbank aufbauen

Dennoch, es gibt immer ein Motiv, das zu einem Artikel passt. Mit viel Kreativität, etwas Phantasie und einem wachen Blick für Details finden Sie die richtigen Bilder, die Ihren Blogartikel aufwerten.

Mehr Freiheiten mit der eigenen Bilddatenbank

Nun gibt es natürlich die Bilddatenbanken mit Stockfotos, wo Sie zu nahezu jedem Themenfeld eine riesige Auswahl an qualitativ hochwertigen Fotos bekommen können. Doch sind hier in vielen Fällen die Nutzungsbedingungen nicht ganz klar. Nicht jedes Foto darf für Social Media verwendet werden. Außerdem müssen solche Fotos auch in Blogs mitunter richtig gekennzeichnet werden.

Ich persönlich setzte auf eigene Fotos. Alle Fotos in meinen Blogs habe ich selbst aufgenommen. Nun fragen Sie sich sicher „was hat das mit Mobilereporting zu tun?“

Gemäß dem Motto „die beste Kamera ist die, die du im entscheidenden Moment bei dir hast“ erschließt  sich  nun die Verbindung zu Mobilereporting. Denn, ich denke mal, wir haben alle in der Regel immer unser Smartphone bei uns, nicht jedoch die große, teure Spiegelreflex-Kamera.

Mit ein paar Tricks und ein klein wenig Übung um einen Blick für Motive zu entwickeln, können Sie ganz einfach und auch schnell Ihre ganz persönliche Stockfoto-Sammlung aufbauen.

Übung macht nicht nur den Meister, sondern perfekte Blogfotos

Dabei dürfen Sie viel ausprobieren, testen, verwerfen und neu aufnehmen, bis das Foto Ihren Ansprüchen entspricht. Der große Vorteil von Smartphone-Kameras ist, dass man sehr nah an Objekte rangehen kann. Sie können so entweder schöne Detailaufnahmen machen, oder sehr kleine Motive im digitalen Speicher festhalten.

Mit Übung zum perfekten Foto für Ihren Blog

Nachdem es in unserer Zeit ein gewohnter Anblick ist, das Smartphone immer und überall in der Hand zu haben, oder damit zu hantieren, ist es auch ganz einfach an den ungewöhnlichsten Stellen und Orten „mal schnell“ eine Aufnahme zu machen.

Mit Liebe zum Detail entsteht ein ideales Foto für Ihre Webseite

So fotografiere ich zum Beispiel mit Vorliebe eindrucksvolle Wolkenbildungen. Nicht nur bei schönem Wetter und Sonnenschein, sondern gerade auch bei trübem Himmel oder vor, bzw. kurz nach einem Gewitter. Und nun überlegen Sie doch einmal, für was solche Wolken alles stehen können?

Wenn Sie zum Beispiel einen Artikel über Entspannung, Meditation oder Schlafverhalten schreiben, passt ein Foto mit schönen Schäfchenwolken perfekt. Im Gegenzug kann das Bild mit den Gewitterwolken für eine Krisensituation verwendet werden, oder auch für eine bestimmte Jahreszeit und Feier- bzw Gedenktage.

Fotografieren Sie doch einfach einmal eine Bleistiftspitze mit Ihrem Handy und lassen sie das Foto auf sich wirken – na, was fällt Ihnen alles dazu ein? Wofür könnten diese Fotos stehen?

Social-Media lebt vom Bild    Bilder für Ihr Blog Archiv     Wie sie ihren eigene Bild-Datenbank aufbauen

 

Schauen Sie um sich herum. Was liegt vor Ihnen, was in einer Großaufnahme gut aussehen könnte? Fotografieren sie einen Apfel, eine Banane oder einen ganzen Obstkorb aus verschiedenen Perspektiven, mit Abstand und ganz nah.

Spielen Sie mit den verschiedenen Bildschärfen. Mit einem längeren Fingertipp auf dem Display können Sie einen bestimmten Bereich der Bildaufteilung fokussieren. Nun stellen sie eine andere Stelle im Bild scharf, das Bild bekommt einen ganz anderen Charakter. All das kann Ihr Smartphone.

Blumen sind auf Blogs sehr beliebt Wie sie ihren eigene Mobile Reporting Bild-Datenbank aufbauen

 

 

 

 

 

 

 

 

Probieren Sie mit Gegenlichtaufnahmen aus, was für Effekte Sie damit erzielen können. Sie werden überrascht sein.

Sunset in der Abenddämmerung

 

Je ideenreicher Sie sind in der Motivsuche, desto interessanter werden Ihre Fotos und somit auch Ihr Blog sein.Auch die See bietet spannende Motive für Ihren Blog

Ein sehr dankbares Motiv bilden Straßenschilder. Für was können sie nicht alles stellvertretend stehen! Einbahnstraße – Vorfahrt achten/Vorfahrtsstraße – absolutes Halteverbot – Stopp – Symbole, die für viele Situationen in unserem Leben verwendet werden können.

Ebenso dankbare Motive bilden Blumen, Pflanzen, Bäume und selbstverständlich auch Tiere. Gerade bei Blumen und Pflanzen können sie sehr schön auch mit einer totalen Einstellung und der Nahen bzw. Makroaufnahme experimentieren.

Mobile Reporting Beispiele

Nun haben Sie sicher eine ganze Reihe an Ideen bekommen, um Ihren persönlichen Fotopool anzulegen.  Zuletzt gilt es, die Fotos im entscheidenden Moment wieder zu finden.

Ihr persönliches Foto-Archivsystem

Überlegen Sie sich ein Archivierungssystem/Ordnerstruktur, mit der Sie gut umgehen können. Geben sie jedem Foto einen Dateinamen, unter dem Sie es abspeichern. Dieser Dateiname sollte über die Suchfunktion in Ihrem Explorer recherchierbar sein. Kategorisieren Sie Ihre Fotos nach Stimmung, Symbolen, Art etc. je nachdem, wie es für Ihre Bedürfnisse am besten passt.

Haben Sie für Ihren Blog ein spezielles Branding oder ein einheitliches Erscheinungsbild, dann können Sie das auch auf Ihre Fotos anwenden.

Wie Sie Ihren persönlichen Fotos Ihre ganz eigene Note geben, das werde ich im nächsten Blogartikel ausführlich beschreiben. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren. Vielleicht zeigen Sie uns ein paar Ihrer Smartphone-Fotos hier in den Kommentaren? Und wenn Sie Fragen dazu haben, dann kontaktieren Sie mich bitte ebenfalls über die Kommentarfunktion, oder über eines der anderen Netzwerke.

Hier noch einige Gedanken zu diesem Thema als Podcast.

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Heike Stiegler
Klein, aber fein und alles mobile! Als Bloggerin, Podcasterin, Journalistin,Social-Media-Managerin und Coach steht Mobilereporting für Heike Stiegler an oberster Stelle. Auf DMM bekommt ihr Fragen rund um Mobilevideo, Mobilepodcast und Social-Mobile von ihr beantwortet.
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