Mobile Online Marketing

Pokémon Go Marketing: Das Spiel verstehen und für Ihr Marketing Nutzen

Pokemon Go für das Online Marketing in Ihrem Unternehmen nutzen

Die Smartphone-Applikation „Pokémon Go“ hat sämtliche Rekorde gebrochen. Das Spiel hat mittlerweile mehr tägliche Nutzer als Twitter. Bei dem Spiel hat die Smartphone-Kamera eine zentrale Rolle. Anders als bei herkömmlichen Spielen läuft der Nutzer selbst durch die Gegend und sucht dabei Pokémons. Diese werden in die reale Umgebung eingeblendet. Der Spieler kann seine Kamera einschalten und das erscheinende Pokémon mit einem Pokéball einfangen. Wir erklären Ihnen, wie das Spiel funktioniert und wie Sie dieses für Ihr Unternehmen nutzen können!

Pokémon Go: Ein Riesen-Hype

Das Smartphone-Spiel Pokémon Go war auf dem europäischen Markt offiziell noch gar nicht veröffentlicht. Trotzdem schien es beinahe jeder zu spielen. Das Erfolgskonzept hinter dem Spiel basiert auf einer Mischung aus Gameboy, realer Schnitzeljagd und erweiterter Realität. Sobald sich ein Spieler zum ersten Mal einloggt, werden diesem die drei Starterpokémon Schiggy, Glumanda und Bisasam angezeigt. Sobald eines davon angeklickt wird, gelangt der Spieler auf den Fangbildschirm. Der Straßenverlauf basiert auf den Daten von Google Maps und spiegelt die tatsächlichen Straßenverläufe realitätsgetreu wider. Sobald ein Pokémon in der Nähe ist, aktiviert sich die Kamera des Smartphones. Diese zeigt nicht nur die reale Umgebung an, sondern ergänzt diese durch Pokémon. Der Spieler muss nur noch auf den Pokéball tippen, der sich am unteren Ende des Bildschirms befindet. Sobald der Pokéball nach oben gezogen wird, landet dieser auf dem Pokémon. Mit etwas Geschick trifft der Pokéball das Pokémon, welches eingefangen wird und im Pokéball verschwindet. Anders als in den bisherigen Nintendo-Spielen muss der Spieler die Pokémon mit seinem Wurfarm einfangen. Bisher musste er seine Pokémon zum Angriff nutzen, um die wilden Pokémon dadurch schwächen. Sobald die Pokébälle aufgebraucht sind, können diese an einem Pokéstop nachgefüllt werden. Die Pokéstops erscheinen, sobald sich der Spieler in dessen Nähe befindet. Neben Pokébällen erhält der Spieler dort auch Tränke, Eier und sonstige Gegenstände, die für den Spielverlauf von Bedeutung sind.

Das Auffinden von Pokémon

Pokemons tauchen immer wieder spontan auf um diese dann fangen zu können

Der Spieler besitzt am unteren rechten Bildschirmrand eine Auswahl aller Pokémon, die sich in der Nähe befinden. Wenn diese noch nicht gefangen wurden, werden lediglich deren Silhouetten angezeigt. Grundsätzlich muss beachtet werden, dass sich Pokémon in der Nähe ihrer jeweiligen Elemente aufhalten. Wasserpokémon sind beispielsweise eher an Seen und Flüssen anzutreffen, während sich das Pokémon „Raupy“ überwiegend im Wald aufhält. Unter den Silhouetten der Pokémon werden Pfotenabdrücke angezeigt. Wenn kein Pfotenabdruck angezeigt wird, steht das Pokémon direkt neben dem Spieler. Drei Pfotenabdrücke bedeuten, dass das Pokémon noch weit entfernt ist. Ein Routensystem gibt es nicht – der Spieler muss die Karte aufmerksam in seinem Blickfeld behalten. Sobald ein Pokémon erscheint, muss der Spieler nur noch den Fangbildschirm anklicken, um die Kamera zum Pokémon-Fang zu aktivieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pokémon in der Umgebung ist, kann durch den Einsatz eines „Lockmoduls“ erhöht werden. Dieses kann gegen ein geringes Entgelt gekauft werden und eignet sich unter anderem für die Etablierung eines Pokémon Go Marketings. Pokémon Go für Unternehmenbasiert maßgeblich auf den Lockmodulen. Mit einem Lockmodul können Unternehmen Spieler anlocken und diesen einen erfolgreichen Fang in ihrem Geschäft versprechen.

Der Beitritt zu einem Team

Sobald der Spieler Level 5 erreicht hat, wird er von dem Pokémon-Professor eingeladen. Der Spieler muss sich einem der drei Assistenten des Professors anschließen. Die drei Teams, die zur Auswahl stehen, sind Weisheit (blau), Wagemut (rot) und Intuition (gelb). Im weiteren Verlauf des Spiels kämpfen die Teams um die Herrschaft über die Pokémon-Arenen. Spieler, die es sich einfach machen möchten, können im Vorhinein herausfinden, welche Teams die meisten Arenen kontrollieren. Die Kontrolle über eine Arena bringt dem Spieler einen Goldmünzen-Bonus, der alle 21 Stunden ausgeschüttet wird. Mit den Goldmünzen können im Pokémon-Shop Gegenstände gekauft werden. Ein Kampf in der Arena kann ab Level 5 erfolgen. In der Pokémon-Arena können bis zu sechs Monster ausgewählt werden, welche gegen die stationierten Monster kämpfen. Das gegnerische Pokémon wird durch einen Klick auf das Display attackiert. Dessen Attacken kann durch ein „Zur-Seite-Wischen“ ausgewichen werden. Wenn der Spieler den Kampf gewinnt, hat er die Arena erobert.

Die Weiterentwicklung von Pokémon

Spieler können ihre Pokémon weiterentwickeln. Beim Fang eines wilden Pokémon erhält der Spieler passende „Bonbons“ und „Sternenstaub“. Der Verbrauch dieser Rohstoffe stärkt das Monster. Je öfter ein Pokémon der gleichen Gattung gefangen wird, desto schneller kann dieses weiterentwickelt werden. Der WP-Wert (Wettkampf-Punkt) gibt darüber Aufschluss, gegen welche gegnerischen Pokémon der Spieler gewinnen kann. Die reine Lebensenergie wird in KP (Kraftpunkten) gemessen.

Pokémon Go für Unternehmen

Viele Unternehmen haben damit begonnen, Pokémon Go für ihre Zwecke zu nutzen. In zahlreichen Restaurants, Gaststätten und Kaufhäusern werben die Eigentümer mit Rabatten für Pokémon Go-Spieler. Schilder weisen darauf hin, dass der Betrieb ein Poké-Stop ist und besondere Überraschungen für Pokémon Go-Spieler bereit hält. Tüchtige und einfallsreiche Einzelunternehmer sind mit mobilen Ständen aufgebrochen. Mit diesen bieten sie mobile Smartphone-Ladegeräte an, damit die zahlreichen Spieler bei ihrer Suche nicht am Akku ihres Smartphones scheitern. Das unternehmerische Potential ist enorm: Das Spiel wird weltweit von Millionen Menschen gespielt. Diese vernetzen sich und weisen auf Unternehmen mit speziellen Angeboten hin. Ein effizientes Pokémon Go Marketing im Internet via Twitter, Facebook und Instagram ist ausschlaggebend, um möglichst viele Pokémon Go-Spieler anzulocken. Wenn diese erst einmal wissen, dass ein bestimmtes Geschäft Promotionen gestartet hat, kann es schnell zu einem Treffpunkt für Pokémon Go-Spieler werden. Diese tauschen sich auf der Straße aus und geben sich Tipps. Anlaufpunkte, an denen zahlreiche Pokémon Go-Spieler anzutreffen sind, sprechen sich schnell herum.

Nutzer mit Lockmodulen anlocken

Findige Unternehmer locken Ihre junge Zielgruppe heutzutage mit Lockmodulen

Pokémon Go-Spieler sind ständig auf der Suche nach neuen Pokémon. Unternehmen können dies gezielt für ihre Zwecke nutzen. Sogenannte Lockmodule können kostenpflichtig erstanden und freigeschaltet werden. Lockmodule führen dazu, dass sich in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche Pokémon aufhalten. Diese werden durch das Modul angelockt und für sämtliche Spieler in der Nähe freigeschaltet. Lockmodule ziehen Pokémon für eine Dauer von ca. 30 Minuten an. Unternehmer können Lockmodule für ein oder zwei Stunden einrichten und diese Nachricht auf sozialen Plattformen veröffentlichen. Geschäftstüchtige Unternehmer können beispielsweise folgende Nachricht verbreiten:

„Heute um 18 Uhr ist es soweit – unser Geschäft verwandelt sich in den größten Pokéstop der Stadt! Unsere Lockmodule werden zwischen 18 und 20 Uhr für das Erscheinen zahlreicher Pokémon sorgen. Seid dabei und helft uns die Pokémon einzufangen! Jeder Pokémon Go-Spieler kann von pokétollen Angeboten profitieren. Sämtliche Softdrinks gibt es für nur 1,50 Euro und Sandwichs für 2,50 Euro. Seid dabei!“

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Unternehmer können solche Aktionen mit Aufrufen, Rabatten und vielen anderen Sonderaktionen koppeln. Das Kaufen von Lockmodulen ist nicht unbedingt notwendig, zieht aber unter Umständen extrem viele Pokémon Go-Spieler an.

Unsere Anleitung für Ihr individuelles Pokémon Go Marketing:

Die Nutzung von Pokémon Go für Unternehmen ist erstaunlich einfach. Wir geben Ihnen eine einfache Anleitung, wie Sie den Hype um den Nintendo-Spieleklassiker für Ihr Unternehmen nutzen können:

Im Online Marketing muss auch Pokemon individuell definiert werden

  1. Kaufen Sie sich Lockmodule.
  2. Verfassen Sie einen Beitrag für soziale Netzwerke und kombinieren Sie die Nachricht über die Einrichtung des Lockmoduls mit Sonderaktionen, Rabatten & Co.
  3. Veröffentlichen Sie Ihre Nachricht mindestens eine Woche vor Aktionsbeginn im Internet, damit genügend Zeit bleibt, um auf das Event aufmerksam zu machen.
  4. Gründen Sie eine Facebook-Veranstaltung, in welche Freunde und Bekannte eingeladen werden können. Die wachsende Teilnehmeranzahl innerhalb der Gruppe gibt Ihnen darüber Aufschluss, wie viele Leute ungefähr kommen werden.
  5. Nutzen Sie sämtliche soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und Co.
  6. Posten Sie Ihr Event auf Pokémon Go-Fanseiten und in Pokémon Go-Gruppen.
  7. Sorgen Sie dafür, dass beim Event genügend Personal da ist.
  8. Machen Sie einen deutlichen Aushang von Ihrem Geschäft und weisen Sie auf die Aktion hin. Schüchterne Pokémon Go-Spieler werden auf diese Weise ermutigt, Ihr Geschäft aufzusuchen.
  9. Denken Sie bei der Erstellung von Sonderangeboten daran, dass die größte Nutzergruppe des Smartphone-Spiels aus Jugendlichen besteht.

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Peter-Georg Lutsch
Peter-Georg Lutsch ist Co-Founder von digital-media-manager.com, Dipl. Politikwissenschaftler, Social Media Manager (ils), Dozent und Digital Entrepreneur. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Social Media und Onlinemarketing.
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