Mobile Video

Mobilereporting – Was versteht man darunter?

Mobilereporting im Online Marketing mit Mehrwert

Mobilereporting – Mobilevideo – Mobilepodcast

Durch die Digitalisierung hat sich auch die Art der Video- und Audio-Produktion sehr verändert. Vorüber ist die Zeit der Tonbänder, auch Schnürsenkel genannt, Tonbandkassetten, Filmen auf riesigen Spulen, Super-8-Filme, Beta- und VHS-Kassetten, für die, die das noch kennen. Und auch die kleinen Videokassetten wurden abgelöst von Speicher-Karten.

Das Telefon ich nicht mehr nur ein Telefon

Gleichzeitig hat sich das Telefon weiterentwickelt vom ganz normalen Kommunikationsmittel hin zum hochwertigen Video- und Audio-Studio. Vielen Nutzern ist gar nicht bewusst, dass sie ein Fernsehstudio in der Hand- oder Hosentasche mit sich führen.

Social-Media ist ohne Fotos und Videos nicht mehr vorstellbar

Das Fotografieren mit dem Smartphone ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken und auch Videos, mit dem Handy produziert haben die Netzwerke erobert. Egal ob auf Youtube, Instagram, Vine, Twitter, Facebook, Tumbler usw., immer mehr Netzwerke und auch User setzen auf Bewegtbild.

Professionelle Social-Media-Auftritte sind ohne Videos nicht mehr denkbar.

Häufig höre ich jedoch die Aussage auf eine Video-Anfrage:
„Tut mir leid, ich habe aber NUR ein Handyvideo“, oder „sorry, das Foto ist nicht so gut, das ist NUR mit dem Smartphone aufgenommen“.

Aussagen, die zeigen, dass sich die Nutzer des Smartphones nicht bewusst sind darüber, was das kleine Gerät, das in eine Hand passt, wirklich alles leisten kann.

Handys eignen sich besonders für das Mobilereporting

Das Handy – mein kleines Wunderwerk

Und in der Tat grenzt es an ein Wunder, was in den kleinen Smartphones alles steckt. Nun, zwischenzeitlich werden sie wieder etwas größer – die Nutzung bringt es mit sich – aber dennoch sind sie im Verhältnis gesehen klein.

Sie dienen der Kommunikation egal auf welchem Kanal und Netzwerk auch immer. Viel wichtiger ist mittlerweile aber die Kamerafunktion. Die Leistungsfähigkeit der integrierten Kameras kann sich durchaus mit klassischen Kameras messen, ganz egal ob in der Foto- oder Videoeinstellung. Und auch die eingebauten Mikrofone nehmen in sehr guter Tonqualität auf.

Was ist nun aber Mobilereporting

Durch diese Qualitätsmerkmale, die sich auch stetig weiter verbessern, ist es möglich geworden Geschichten mithilfe von Fotos, Video und Audioaufnahmen zu erzählen. Hatten wir früher nur das klassische Fotoalbum, in dem wir unsere Reisefotos präsentieren konnten, so können wir nun ständig und überall unsere Eindrücke präsentieren. Die unterschiedlichen Netzwerke und Plattformen bieten den notwendigen Rahmen für eine optimale Darstellung.

Wir zeigen nicht einfach nur ein Foto, wir legen ein Album an und erzählen zu den Fotos eine kleine Geschichte. Oder wir nutzen Youtube um einen Videoclip vom letzten Urlaub zu veröffentlichen. Je mehr sich damit beschäftigen, desto mehr kommt die Frage nach einer Struktur, einem Wiedererkennungswert auf.

Das Produzieren von Dokumentationen oder kleinen Reportagen ist nicht mehr nur Journalisten vorbehalten, die mit Kamerateams und der entsprechenden Vorbereitung Beiträge erstellen. Jeder Nutzer eines Smartphones ist nun in der Lage seine Geschichte mit dem Handy zu filmen und zu veröffentlichen.

Mobilereporting: Produzieren oder konsumieren über das Smartphone

Nun kam natürlich auch die Frage auf, ist Mobilereporting das Produzieren mit dem Smartphone oder ist es nicht eher das Konsumieren damit. Und so ganz einig sind sich die beiden Parteien darüber noch nicht. So beansprucht jede Interessensgruppe für sich den Begriff. Dennoch scheint sich zu etablieren, dass Mobilereporting für die mobile Produktion steht.

Mobilevideo und Mobilepodcast

Ich persönlich unterscheide hier nochmal zwischen Mobilevideo und Mobilepodcast. Auch wenn der Begriff „Podcast“ als Oberbegriff für abonnierbare digitale Mediendateien dient und sowohl Audio, als auch Video mit beinhaltet. Alleine die unterschiedlichen Produktionsmethoden machen – meiner Meinung nach – die Zuordnung einfacher.

Allerdings bedeutet die reine Aufnahme von Videos und Audios mit dem Smartphone noch nicht Mobilereporting. Erst wenn eine Geschichte daraus entsteht, eine Reportage, ein Bericht oder gar eine Dokumentation, spricht man von Mobilereporting.

Mobilereporting hat viele Gesichter

Dabei kann eine Slideshow, die einer gewissen Dramaturgie folgt, aus der sich eine Aussage erschließt bereits zu Mobilereporting zählen. Berichten Sie zum Beispiel mit Hilfe der Apps Storehouse oder Steller von ihrer letzten Wochenendereise. Dann zählt das ebenso dazu, ganz egal ob sie Fotos, Videos und Audios mischen, was diese Apps möglich machen.

Dagegen ist es sehr viel klarer zuzuordnen, wenn Sie einen Bericht über den Besuch eines Künstlers in Ihrer Stadt als Video produzieren, oder ein Interview mit dem Veranstalter eines Events aufnehmen.

Wie und wo setzen Sie Mobilereporting am besten um

Bei der Vielzahl der Fotos, Videos und Audios im Netz drohen einzelne Beiträge gerne mal unterzugehen. Damit das nicht passiert ist es notwendig, dass Sie sich näher mit Mobilereporting auseinander setzen. Wenn Sie nicht nur Urlaubs- oder Party-Eindrücke auf  den verschiedenen Netzwerken zeigen möchte, sollten Sie sich intensiver damit beschäftigen, wie ein Videobeitrag anders, spannend, interessant dargestellt werden kann, oder ob eine Geschichte nicht besser mit einer Slideshow erzählt werden sollte.

Youtube und Facebook sind nicht alles

Eine weitere Frage, mit der Sie sich auseinandersetzen sollten ist die Art der Darstellung und der Plattform.

Wir sind es gewohnt, dass ein Film auf Youtube hochgeladen wird und alles Weitere schicken wir über Facebook in die Welt hinaus, samt dem Youtube-Link. Das ist auch grundsätzlich in Ordnung so.
Dennoch gibt es noch unzählige andere Plattformen und Möglichkeiten Ihre Geschichte zu präsentieren. Dabei ist die Frage nach der Zielgruppe sehr entscheidend, aber das ist in diesem Artikel nicht das Thema.

Hier geht es mir um die Darstellungsform.

Auf die unterschiedlichen Formate werde ich in weiteren Artikeln näher eingehen. Wenn Sie bis dahin aber mehr über Darstellung, Plattformen und auch Hilfsmittel zur Umsetzung von Mobilereporting erfahren möchten, dann schauen Sie sich doch mal auf HeiSti.Com um.

Mobilereporting – wie fange ich damit an?

Wenn Sie nun Lust bekommen haben mit ihrem Handy selbst Geschichten zu erzählen, dann starten Sie einfach. Das Schöne an dieser Produktionsmethode ist, dass nichts kaputt geht, oder vergeudet wird. Die Zeiten als man noch rechnen musste, wie viele Filme nehme ich in den Urlaub mit, sind vorüber. Sind Sie mit dem Ergebnis ihrer Aufnahmen nicht zufrieden, dann ab in den virtuellen Papierkorb damit. Beim neuen Versuch wird es sicher besser. Und je öfter sie es praktizieren, desto besser wird das Ergebnis werden. Sie werden Ihren persönlichen Stil auch in der praktischen Umsetzung finden und entwickeln.
Sie benötigen zu Beginn wirklich nichts weiter als Ihr Smartphone. So lange Sie sich noch nicht auf eine Produktionsmethode und ein Format festgelegt haben, sollten Sie noch nicht zu viel investieren. Sie werden sehr schnell merken, was Ihnen fehlt und ob sie ein Mikrofon benötigen oder lieber eine Objektiv-Linse.

Haben Sie bereits selbst erste Erfahrungen im Mobilereporting machen können? Falls ja, wie sind Sie mit dem Thema gestartet? 

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Heike Stiegler
Klein, aber fein und alles mobile! Als Bloggerin, Podcasterin, Journalistin,Social-Media-Managerin und Coach steht Mobilereporting für Heike Stiegler an oberster Stelle. Auf DMM bekommt ihr Fragen rund um Mobilevideo, Mobilepodcast und Social-Mobile von ihr beantwortet.
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