Unternehmer Webseite

Diese Bereiche sollten Sie bei einer KMU Webseite beachten!

Tipps zur Webseite bevor Sie diese aufsetzen

Sie haben ein kleines/mittleres Unternehmen oder gründen gerade eines, dann wissen Sie vermutlich wie wichtig eine starke Webpräsenz für die Gewinnung von Kunden ist. Dieser Artikel zeigt Ihnen die wesentlichen Webseiten Funktionen auf, die Ihre Webseite für KMUs unschlagbar macht!

Warum eine starke Webseite für kleine und mittlere Unternehmen so wichtig ist

Die Internetnutzung liegt in Deutschland bei knapp 80 % der Gesamtbevölkerung und auch die E-Commerce-Umsätze haben sich innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt. Potentielle Kunden wollen ausreichend über die Produkte/Dienstleistungen Ihres Unternehmens informiert werden. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen sollten dafür Sorge tragen, dass sie von Kunden gefunden werden und deshalb eine ansprechendeWebseite für KMUs erstellen, die ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellt und ihre Bekanntheit erhöht. Besonderes Augenmerk gilt dem so genannten „Above the Fold“ (dem oberen sichtbaren Bereich) der Webseite, den der Internetnutzer zuerst sieht und über den ersten Eindruck entscheidet.

Die wichtigsten Webseitenbereiche im Überblick:

1) Der Header

Suchen Sie sich für Ihre Web-Präsenz einen einprägsamen Domain Namen aus. In den Header gehört auch ein einprägsames Logo, das Ihr Geschäft repräsentieren soll. Direkt unter dem Logo wird die so genannte Tagline platziert, die in knappen, einprägsamen Worten unterstreicht, was Ihr Unternehmen zu bieten hat. Eine wichtige Funktion hat auch der Call to Action Button und die Telefonnummer, damit potentielle Kunden sofort in Kontakt mit Ihrem Unternehmen treten können. Zur schnellen Orientierung über das Webseiten-Angebot sollte eine klar strukturierte, übersichtliche Navigation nicht fehlen. Außerdem ist im oberen Bereich die Breadcrumb Navigation platziert. Sie zeigt den Besuchern Ihrer Website an auf welcher (Unter-)Seite sie sich gerade befinden.

2) „Above the Fold“

Der Platz „Above the fold“ ist der Bereich einer Webseite, der für den Besucher auf einen Blick sichtbar ist ohne zu scrollen. Er hat die Funktion die Aufmerksamkeit des Besuchers zu erregen und für weitere Aktionen auf der Seite zu animieren. Dennoch sollte dieser Bereich nicht mit allen möglichen Informationen „vollstopft“ werden, sondern vielmehr versuchen mit einem Eye-Catcher die Besucher auf weitere Inhalte neugierig zu machen und dazu zu animieren auch den Rest der Seite zu betrachten. Hier sind ein eindrucksvolles Bild oder ein Slider, das die Besonderheiten und das Credo Ihres Unternehmens hervorhebt angebracht. Daneben sollte der Besucher die Hauptinformationen, wie beispielsweise die Filialen/Orte an denen Sie zu finden sind. Stellen Sie gute Bewertungen und Reviews, am besten als Video in den sofort sichtbaren Teil Ihrer Webpräsenz.

3) „Below the Fold“

Unterhalb des sofort sichtbaren Bereiches stehen detaillierte Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen, Produkte und Ihre Standorte. Präsentieren Sie qualitativ hochwertige Inhalte, die zuerst für den Leser und danach erst für die Suchmaschine geschrieben sind. Achten Sie dabei auch auf eine interne Verlinkung, indem Sie in die (Blog)Artikel weiterführende Links integrieren.

4) Die Fußzeile (Footer)

Die Fusszeile bildet den Abschluss einer Webseite und enthält in der Regel einen Copyright-Vermerk und/oder den Verweis auf rechtliche Hinweise. Außerdem ist es wichtig, hier diverse Kontaktmöglichkeiten zu platzieren, damit der Besucher, die Möglichkeit hat, mehr über Unternehmen zu herauszufinden. Dazu gehören die örtlichen Kontaktinformationen (Adresse), Öffnungszeiten, Social Media Buttons, Chat, Newsletter-Anmeldung und noch einmal die Footer-Navigation, falls der Besucher sich weiter auf Ihrer Webseite informieren will.

5) Die Unterseiten

Auf den Unterseiten können Sie weitergehende Informationen zu bestimmten Themen, Produkten oder Dienstleistungen platzieren. Einige Unterseiten sind ein Muss:

– eine Seite für das Kontaktformular mit einem Anti-Spam-Feature
– eine „Über uns“ Seite, in Sie Ihre Unternehmensphilosophie und -geschichte darstellen
– eine Datenschutz-Seite, falls Sie E-Mail Adressen oder andere Daten speichern
– eine Seite zu den FAQ
-optional eine Blog-Seite

Alle Inhalte in den Unterseiten sollten nach dem „F-Muster“ angelegt werden. Also die Länge der Zeile wird nach unten hin immer kürzer, so dass der Text optisch einem „F“ gleicht.

6) Blog-Seite

Eine Blog-Seite ist ein wichtiges Mittel den Webseiten-Nutzer auf Ihrer Webseite zu halten oder zur Wiederkehr anzuregen. Der ständig aktualisierte Blog sollte über interessante Themen Ihres Unternehmens informieren und zur Diskussion anregen. Deshalb ist eine Kommentarfunktion auf dieser Unterseite unerlässlich, genauso wie die Social Media Share Buttons für jeden einzelnen Post/Artikel. Außerdem ist eine rechte Spalte (Sidebar) zu empfehlen, in dem ein Suchen-Feld, eine Auflistung der meist gesehenen Posts/Artikel und eine Liste der verwendeten Schlagwörter untergebracht sind.

7) Was beim Design/Inhalt noch beachtet werden muss

Auf Text-Seiten ist auf eine gute Lesbarkeit zu achten. Eine klare Textstruktur hilft hier. Außerdem ist es für den Webseiten-Besucher wichtig weiterführende Links gut zu erkennen, deshalb sollten sie sich farblich vom Text abheben. Da die mobile Internetnutzung auf dem Vormarsch ist, sollten Sie unbedingt ein responsives Design wählen, das sich automatisch an die Größe des Nutzer-Bildschirms anpasst. Das so genannte „Hamburger Menü“ nimmt auf dem Bildschirm der Mobilgeräte kein Platz weg und wird nur angezeigt, wenn man den Button berührt.

8) SEO

Achten Sie auf Kriterien der Suchmaschinenoptimierung wie einen automatische Erstellung des Seitenverzeichnisses. Sorgen Sie dafür, dass Sie die Seitentitel und Meta-Description und die URL-Struktur schnell und einfach ändern können.

9) Server und Technik

Unerlässlich ist auch ein Provider, der ein schnelles und zuverlässig Hosting sowie Sicherheit mittels Firewall und Virenschutz garantiert. Mit einem regelmäßigen, automatischen Backup Ihrer Webseite, können Sie bei einem Serverausfall den Datenverlust auf ein Minimum reduzieren.
Die Verwendung eines Content Management Systems, Google Analytics und Google Tools wird empfohlen, damit die Webseite einfacher zu verwalten ist. Des Weiteren sollte Ihre Webseite von allen großen Browsern (Safari, MozillaFireFox, GoogleChrome, Opera) aufgerufen werden können. In schnelllebigen Zeiten ist die Ladezeit Ihrer Webseite ein wichtiges Kriterium. Mit einem entsprechenden Quellcode und der Verwendung eines Browser Caches können Ladezeiten verkürzt werden. Deshalb sollten Sie auch keine Flash-Elemente, Hintergrundmusik oder hoch zu ladende Videos in Ihre Webseite integrieren. Mit der Anwendung von Schema.org können Sie so genannte Rich Snippets (Mikrodaten Wortschatz) integrieren, die dem Internetnutzer mehr Auskunft über Ihre Unternehmen-Webseite geben kann.

Checkliste

– Alle wichtigen Informationen und Eye-Catcher in den „Above the Fold“ Platz der Webseiten
-Klare Struktur und übersichtliche Navigation helfen bei der Orientierung
-qualitativ hochwertige Inhalte
-Interne Verlinkung
-Blog, Social Media Buttons, Kontaktformulare, Telefonnummer
-Suchmaschinenoptimierung
-Mobile Responsive Design
-Zuverlässiges, schnelles Hosting

Mit diesen Tipps legen Sie mit Ihrer Webseite für kleine und mittlere Unternehmen garantiert einen guten Start hin. Gutes Gelingen!

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Peter-Georg Lutsch
Peter-Georg Lutsch ist Co-Founder von digital-media-manager.com, Dipl. Politikwissenschaftler, Social Media Manager (ils), Dozent und Digital Entrepreneur. Seit 2009 beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Social Media und Onlinemarketing.
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