Facebook Social Media

5 fatale Facebook-Fehler

5 fatale Facebook-Fehler

Leider gibt es immer noch die Annahme, dass Facebook jeder auch im professionellen Umfeld bediene könne. So ein bisschen posten und auf Kommentare antworten. Es ist schließlich gefühlt fast jeder auf Facebook mit einem Facebook-Profil vertreten. Wenn man sich eine Weile auf Facebook umschaut, stellt man dest, dass es doch einiges gibt, dass man falsch machen kann.

Sie möchten Facebook aber professionell für Ihr Business nutzen und deshalb ist es wichtig, dass Sie sich dort auch kompetent und professionell darstellen. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, welche fünf Facebook-Fehler Sie am besten nicht machen sollten.

Ihr Facebook-Profil hat keinen Klarnamen

Sie wollten nur einmal schauen, wie dieses Facebook funktioniert und haben sich schnell einmal mit einem Fantasienamen angemeldet. Es muss ja schließlich niemand sehen, dass Sie sich ein wenig bei Facebook umschauen. Das ist ein Weg, den wahrscheinlich schon viele Facebook-Nutzer gegangen sind.

Wenn Sie Facebook allerdings professionell nutzen möchten, müssen Sie zwingend ein Profil mit Ihrem wirklichen Namen anlegen. Nicht nur, weil Sie ansonsten gegen die Facebook-Richtlinien verletzen. Nein, weil Sie auch unter Umständen bei Facebook unter Ihrem realen Namen gefunden werden möchten.

Auch wenn Facebook immer noch eher im privaten Umfeld gesehen wird, lassen sich auch über Facebook Geschäftskontakte knüpfen. Außerdem findet viel Austausch in Facebook-Gruppen statt. Hier möchten Sie erkannt werden. Bei manchen Gruppen gehört es sogar zum Aufnahmekriterium, dass Sie mit Klarnamen auftreten und sogar ein Profilbild hochgeladen haben, das Sie erkennen lässt.Wenn Sie Facebook aus beruflichen Gründen nutzen, sollten Sie natürlich auch darauf achten, dass Sie ein ansprechendes Foto von sich hochgeladen haben und Ihre Privatsphäreeinstellungen richtig sind.

Es ist natürlich richtig, dass Sie eine Facebook-Seite auch professionell betreuen können, wenn Sie ein eher spärliches Profil haben. Ihr Auftritt für Ihr Business sollte ohnehin Ihre Facebook-Seite sein. Dennoch, wenn Sie an das Netzwerken denken, was für viele früher oder später unabdingbar ist (Stichwort Empfehlungsmarketing) benötigen Sie ein ansprechendes Facebook-Profil.

Statt einer Facebook-Seite nutzen Sie Ihr Facebook-Profil für Ihr Business

Ab und an ein geschäftlicher Post über Ihr Facebook-Profil. Da wird jeder ein Auge zudrücken. Für das Publizieren Ihrer Inhalte benötigen Sie allerdings eine Facebook-Seite. Diese ist in wenigen Schritten schnell eingerichtet. Einen ausführlichen Schritt für Schritt-Artikel hat die Social Media Agentur Hoffmann hier geschrieben.

Es gibt einige Gründe, warum Sie für Ihr Business eine Facebook Fanpage benötigen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen nur vier Gründe nennen:

Jeder kann Fan Ihrer Seite werden. Sie müssen keine Freundschaftsanfragen freischalten. Facebook-Profile können max. 5.000 Freunde haben

  • Sie haben keine Statistiken.
  • Sie können keine Werbung schalten.
  • Sie benötigen ein Impressum für Ihre Social Media-Auftritte.

Sie laden Ihre neuen Facebook-Freunde unverzüglich nach der Anfrage zur eigenen Fanseite ein

Sich auf Facebook ein Netzwerk aufzubauen ist gut und richtig. Wenn es allein dazu dient, Ihren neuen Freunden direkt eine Einladung zu schicken, Ihre Facebook-Seite zu liken, dann ist das unhöflich und ungeschickt. Bei dem ein oder anderen Kontakt mag die Einladung gut ankommen, weil die Inhalte Ihrer Fanseite auch genau mit den Interessen Ihres neuen Kontakts übereinstimmen. Aber das wird nicht bei jedem der Fall sein. Die besten und treuesten Fans sind die Fans, die von sich aus den Like-Button gedrückt haben. Sie zeigen wirkliches Interesse für Ihr Unternehmen. Legen Sie Listen für Ihre Facebook-Freunde an und teilen Sie hin und wieder einen Beitrag Ihrer Facebook-Seite an die Freundesliste, die am ehesten zu Ihrer Fanpage passen. Das ist besser als alle neuen Freunde pauschal zu Ihrer Seite einzuladen.

Sie posten nur Links

Ich sehe auch hin und wieder, allerdings mehr bei Facebook-Profilen als bei Facebook-Seiten, dass einfach nur die Links von Artikeln / Videos usw. gepostet werden. Oftmals erschließt sich mir der Sinn nicht, warum ich nun ausgerechnet diesen Artikel lesen sollte. Was will mir mein Facebook-Freund damit sagen?

Mein Tipp deshalb: Es ist immer gut, Ihrem Posting einen einleitenden Text voranzustellen und kurz zum Ausdruck zu bringen, warum Ihre Community auf Ihrer Facebook-Seite oder Ihre Facebook-Freunde diesen Beitrag lesen oder anschauen sollten.

Sie posten Ihre Facebook-Beiträge auch automatisiert auf andere Social Media-Profile. Time is money!

Wer Social Media professionell auf mehreren Kanälen betreibt, kommt früher oder später über einen gewissen Grad von Automation nicht hinweg. Man sollte die Automatisierung allerdings sparsam einsetzen. Es ist auch nicht an allen Stellen sinnvoll. Vermeiden Sie es z.B. Ihre Twitter-Beiträge direkt zu Facebook zu posten. Twitter und Facebook folgen ganz unterschiedlichen Techniken. Was bei Twitter in hoher Frequenz gut ist, passt bei Facebook nicht. Dass es umgekehrt genauso wenig gut ist, von Facebook nach Twitter zu posten, zeigt dieser Artikel von ExtraWerbung. Sebastian Riehle hat sich in seinem Zielbar-Artikel „Social Media-Automatisierung- Vor- und Nachteile“ sehr ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt.

In diesem Artikel haben wir Ihnen lediglich fünf Facebook-Fehler vorgestellt, die Sie lieber nicht begehen sollten. Fallen Ihnen weitere ein, dann freuen wir uns über Ihren Kommentar!

Das könnte Sie auch interessieren:

5 Social Media-Fehler, die Sie vermeiden sollten

5 wenig bekannte Facebook Funktionen

Social Media: In 7 Schritten zu gutem Content!

Beitragsbild: depositphotos © outsiderzone

Juliane Benad
Juliane Benad ist Internationale Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing und Social Media-Managerin. Sie arbeitet im Online Marketing eines Frankfurter Fachverlages und betreut hier u.a. die Social Media-Kanäle. Außerdem hat sie ihr eigenes Blog „www.juliane-benad.de“ auf dem sie über Social Media und deren Umsetzung schreibt. Ehrenamtlich berät Juliane Benad Vereine beim Aufbau ihrer Social Media-Präsenzen und Strategien.
Weitere interessante Artikel
Als Unternehmer gibt es zahlreiche Gründe zum twittern
7 Gründe, warum Sie als Unternehmen mit Twitter starten sollten
Social Media: In 7 Schritten zu gutem Content!
1 Comment

Kommentar hinterlassen

Ihr Kommentar*

Your Name*
Your Webpage