Gastartikel Online Marketing

Tipps und Strategien für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing

Newsletter versenden per Mailify

E-Mail-Marketing ist so beliebt wie nie. Immer mehr Unternehmen und Start-Ups versuchen, über Mailings und Newsletter, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und die eigenen Kennzahlen nachhaltig zu verbessern. Betrachtet man jedoch die Ergebnisse, so zeigt sich oftmals ein erschreckendes Bild. Uninspirierte, technisch schlecht umgesetzte oder sogar fehlerhafte Newsletter sind immer noch eher die Regel als eine Ausnahme. Dabei lassen sich mit wenigen Tipps die eigenen Newsletter deutlich besser und effektiver gestalten.

Tipp 1: Eine professionelle Newsletter Software verwenden

Der erste Ratschlag mag zunächst simpel erscheinen, doch wer viele Newsletter der unterschiedlichsten Unternehmen betrachtet wird überrascht sein. Man sieht einem Newsletter an, ob dieser mit einer professionellen Software erstellt und versendet wurde. Eine professionelle Newsletter-Software bietet eine Reihe an Funktionen und Möglichkeiten, welche die Organisation von Newsletter-Kampagnen und die Erstellung der eigentlichen Newsletter deutlich vereinfacht. Gute Lösungen müssen dabei nicht einmal gekauft und installiert werden, sondern lassen sich einfach und unkompliziert direkt über den Browser nutzen. Dies ist vor allem für kleine Unternehmen und Start-Ups von Vorteil, da zumeist nur die Kosten für den eigentlichen Versand anfallen. Somit lässt sich das Marketing-Budget mit einer solchen Lösung optimal steuern.

Tipp 2: Newsletter Vorlagen erleichtern die Arbeit ungemein

Ein weiterer großer Vorteil von professioneller Software: Es lassen sich vielfach Newsletter-Templates und professionelle Newsletter-Vorlagen verwenden, mit denen sich ein Newsletter professionell erstellen lässt. Diese Vorlagen liegen im responsiven Design vor und sind somit für den Versand moderner Newsletter bestens geeignet. Darüber hinaus lässt sich durch die Nutzung passender Templates die Arbeitszeit beim Erstellen der Newsletter deutlich reduzieren. Inhalte können über verschiedene Schnittstellen einfach und unkompliziert in die Newsletter eingefügt werden.

Tipp 3: Eine sauber strukturierte Kontaktliste erleichtert die Arbeit

Das A und O bei einem guten Newsletter- oder E-Mail-Marketing ist und bleibt die Kontaktliste. Diese sollte so umfassend wie möglich geführt werden. Es genügt zwar, die E-Mail-Adressen in der Kontaktliste zu haben, doch je mehr Informationen vorhanden sind, umso leichter können die Zielgruppen segmentiert und die E-Mails personalisiert werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert ein eigenes Customer-Relationship-Management zu installieren und dieses gut und vor allem sauber zu führen. Dank vorhandener Schnittstellen bei vielen Newsletter-Anbietern können die Daten dieser Tools schnell und einfach übernommen und genutzt werden. Darüber hinaus entfernt eine professionelle Newsletter-Software tote und nicht mehr genutzte E-Mail-Adressen aus dem System, sodass Sie keine unnützen E-Mails verschicken. Das spart Kosten und viel Zeit bei der Pflege der Kontaktliste.

Tipp 4: Zielgruppenorientierte Newsletter mit persönlichem Bezug

Enthält die eigene Kontaktliste eine ganze Reihe von Informationen, können diese effektiv genutzt werden. Schließlich ist ein Newsletter dann besonders wirksam, wenn er einen direkten Bezug zum Kunden aufbauen kann. Durch die Segmentierung der eigenen Kunden in verschiedene Zielgruppen können die E-Mail-Kampagnen optimal aufgebaut und zielgruppenorientiert versandt werden. Hinzu kommt: Mit den passenden Informationen kann der Kunde persönlich und mit Namen angesprochen werden, was die Akzeptanz der Newsletter bei den Kunden nochmals deutlich erhöht. Je persönlicher die Ansprache und je passender die Angebote auf den Kunden zugeschnitten sind, umso größer der Erfolg einer Newsletter-Kampagne.

Tipp 5: Bilder sind keine Selbstläufer

Bilder in Newslettern sind wichtig und tragen stark zum Erfolg eines Newsletters bei. Dennoch gilt es zu bedenken, dass zwischen 20 und 40 Prozent aller Leser ihre E-Mails ohne die eingebetteten Bilder lesen. Der Newsletter muss dementsprechend problemlos auch ohne Bilder funktionieren und überzeugen. Aus diesem Grund sollten alle wichtigen Inhalte im Newsletter stets in Text-Form vorliegen. Nutzen Sie bei Ihren Bildern die Möglichkeit, alternative Texte zu formulieren, um ein ganzheitliches Ergebnis zu erzielen. So werden die Leser auch ohne angezeigte Bilder umfassend informiert und können adäquat auf Ihr Mailing reagieren.

Tipp 6: Neugier wecken – Erfolg vergrößern

Damit Ihr Newsletter Marketing erfolgreich ist, müssen möglichst viele Empfänger die E-Mail auch öffnen. Doch die Flut an Newslettern und E-Mails steigt, sodass die Kunden deutlich selektiver agieren. Betreff und Preheader sind die beiden Bereiche, denen die ganze Aufmerksamkeit gelten sollte. Denn auf jedem Empfangsgerät werden diese beiden Details als erstes angezeigt und sind die Vorschau auf den gesamten Newsletter. An diesem Punkt entscheidet der Kunde, ob er einen Newsletter öffnet oder diesen ungelesen in den Papierkorb verschiebt. Nutzen Sie alle Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um Betreff und Preheader so interessant und spannend wie möglich zu gestalten. Nutzen Sie verschiedene rhetorische Mittel, Sonderzeichen und passende Satzzeichen, um die Neugier des Kunden zu wecken. Es lohnt sich somit durchaus, in wenige Zeilen Text viel Zeit zu investieren. Schließlich sind Betreff und Preheader für Sie die Eintrittskarte zu einem erfolgreichen E-Mail-Marketing. Je mehr Kunden Ihren Newsletter auch tatsächlich öffnen, umso erfolgreicher können Sie arbeiten.

Tipp 7: Feedback-Möglichkeiten nutzen

Einen Fehler, welchen man bei vielen Unternehmen entdecken kann, ist die fehlende Feedback-Funktion. Die Newsletter werden zumeist mit einer No-Reply-E-Mail-Adresse an die Kunden versendet. Somit wird dem Kunden die einfachste Möglichkeit des Feedbacks genommen: Die Antwort-Funktion des E-Mail-Programms. Damit entgeht Ihnen auch die Möglichkeit, die Reaktionen des Kunden genauer in Augenschein zu nehmen und auf positive und negative Kritik gleichermaßen zu reagieren. Durch die einfache Schaltung einer beantwortbaren Absender-Adresse können Sie diesen Fehler umgehen und sich durch eine kundenfreundliche Kontakt-Möglichkeit auszeichnen. Sie werden überrascht sein, wie viele Kunden dieses Feature tatsächlich nutzen und Ihnen gute und hilfreiche Kritik zukommen lassen.

Tipp 8: Testen, prüfen und bewerten

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und natürlich macht jeder Mensch bei der Arbeit Fehler. Doch ein professionelles E-Mail-Marketing ist Ihre Visitenkarte bei Ihren Kunden. Fehler sollten somit in jedem Fall vermieden werden. Schließlich geht es hierbei um die Außendarstellung Ihres Unternehmens. Aus diesem Grund sollten Sie jeden Newsletter nicht nur testen, sondern diesen auch von mehreren Augen beurteilen lassen. Denn die eigenen Fehler erkennt man irgendwann einfach nicht mehr. Flüchtigkeitsfehler fallen fremden Menschen viel schneller auf. Verbinden Sie beide Varianten und versenden Sie Ihren Newsletter immer an ein ausgewähltes Testpublikum mit unterschiedlichen Empfangsgeräten und unterschiedlicher E-Mail-Software. Das dauert nicht lange und lässt sich perfekt in den Workflow integrieren. Zudem bietet es Ihnen den Vorteil, dass Sie ein direktes Feedback erhalten können. Eine fehlerfreie E-Mail schafft Vertrauen und hebt Sie deutlich von vielen schlechten Anbietern auf dem Markt ab.

Über den Gastautor

Michelle Büchler ist Business Development Managerin D-A-CH beim Newsletter-Anbieter Mailify

Michelle Büchler ist Business Development Managerin D-A-CH bei Mailify . Sie verfügt über einen Abschluss in Marketing und Kommunikation und war zuvor viele Jahre unter anderem bei Booking.com und der Lufthansa Gruppe tätig.

Sascha Tams

Sascha Tams ist Customer Service Manager, freiberuflicher Social Media Manager (ils) und offen gegenüber allen digitalen Themen. Seit 2008 beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Customer Service und Community Management.

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